Leichte Sprache

Hier gibt es wichtige Informationen über die Schule am Marsbruch.

Die Texte sind in Leichter Sprache geschrieben.




In ein paar Monaten bekommen wir eine neue Internet-Seite.

Da gibt es dann ganz viel Leichte Sprache.




Wir dürfen Bilder von Annette Kitzinger benutzen.

Die Bilder heißen METACOM-Symbole. Danke!



Schule

Die Schule am Marsbruch liegt in Dortmund Aplerbeck.

Die Schule am Marsbruch ist eine Förder-Schule.

Sie hat den Förder-Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung.


Das heißt:

Alle Schüler dieser Schule haben eine Körper-Behinderung.

Viele Schüler brauchen deshalb einen Roll-Stuhl oder Geh-Wagen.

Viele Schüler haben neben der Körper-Behinderung eine weitere Behinderung.

Zum Beispiel können sie nicht oder kaum sprechen oder sehr schlecht sehen.

Viele Schüler haben auch Lern-Schwierigkeiten.


Die Schüler wohnen in verschiedenen Städten.

Sie wohnen in Dortmund, Holzwickede, Kamen, Schwerte, Unna und Werne.

Die Schüler werden täglich mit Klein-Bussen zur Schule gebracht und abgeholt.


Die Schule am Marsbruch ist eine Ganztags-Schule.

Der Unterricht ist an vier Tagen von 8 Uhr 10 bis 15 Uhr 10.

Die Schüler bekommen dann ihr Mittag-Essen in der Schule.

Freitags endet der Unterricht schon um 12 Uhr 30.


Ganz viele Schüler lernen an der Schule am Marsbruch.

Die meisten Schüler sind für 11 Jahre an dieser Schule.

Hier lernen auch Kinder aus der Türkei, aus Marokko, aus Russland und aus vielen anderen Ländern.

Sie lernen in der Unter-Stufe, in der Mittel-Stufe und in der Abschluss-Stufe.

In jeder Klasse sind um die 10 Schüler und mehrere Erwachsene.

Die Schüler sind sehr verschieden und brauchen unterschiedliche Lern-Angebote.












Team

Die Schule am Marsbruch ist eine Team-Schule.

Viele Erwachsene arbeiten an der Schule am Marsbruch.

Die Erwachsenen arbeiten immer im Team zusammen.


Das heißt:

Alle sorgen für ein gutes Zusammen-Spiel von Unterricht, Therapie und Pflege.


Es gibt ganz viele Lehrer Lehrer.

Es gibt viele Therapeuten, zum Beispiel:

Kranken-Gymnasten, Ergo-Therapeuten und Sprach-Therapeuten.

Es gibt junge Menschen im freiwilligen sozialen Jahr.

Es gibt Kinder-Pflegerinnen.

Es gibt Kranken-Schwestern.


Alle Erwachsenen eines Klassen-Teams überlegen immer wieder gemeinsam:


Was kann jedes Kind in der nächsten Zeit lernen?

Welche Hilfen braucht das Kind zum Lernen?

Welche Pflege benötigt das Kind?


In der Gruppe haben die Erwachsenen viele gute Ideen!

Die Eltern sind für die Klassen-Teams ganz wichtige Partner!

Denn die Eltern kennen ihre Kinder am besten!

Auch die Schüler in der Schule haben tolle Ideen und viele Wünsche.

Darauf hören die Erwachsenen gern.













Leben

Die Schule ist für die Schüler vor allem Lebens-Ort.

Die Schüler haben nicht nur Unterricht wie Deutsch oder Rechnen.

Es gibt auch tolle Angebote zum Beispiel im Bereich Kunst, Musik und Sport.

Es gibt viele gemeinsame Feiern und besondere Tage im Schul-Leben.

Zum Beispiel den Komm-Tag, den Advents-Markt oder ein tolles Sport-Fest.

Es gibt auch Schul-Feste zu Weihnachten und im Sommer.

Im Laufe der Schul-Zeit sammeln die Schüler viele schöne Erfahrungen.

Sie gewinnen Vertrauen in eigene Fähigkeiten und fühlen sich gestärkt.

Sie bereiten sich gut auf das Leben und Arbeiten nach der Schule vor.












Erwachsene

Computer

Lehrer und Therapeuten müssen immer wieder Neues über Computer und iPads lernen.

Denn es gibt immer neue Lern-Programme, neue Ansteuerungs-Hilfen und neue Apps.


Ein Klassen-Team überlegt gemeinsam mit den Eltern:


Welche Hilfs-Mittel braucht der Schüler?

Welches Lern-Programm ist am besten für den Schüler?

Wie kann der Schüler zu Hause am Computer oder iPad arbeiten oder spielen?

Unterstützte Kommunikation

Lehrer und Therapeuten treffen sich in Arbeits-Gruppen.

Hier lernen die Erwachsenen Neues über Unterstützte Kommunikation.

Sie erzählen von ihrer Arbeit mit den einzelnen Schülern.

Von Problemen und von Erfolgen.

Die Erwachsenen bekommen neue Ideen.

So können sie den Schülern beim Lernen besser helfen.












Computer und iPads

Für die Schüler ist das Lernen am Computer und an iPads eine große Hilfe.

Die Schüler können so besser im Unterricht mitmachen.


Zum Beispiel:

Viele Schüler können nur mit dem Computer schreiben.

Einige Schüler können mit einem iPad sprechen.

Einige Schüler können mit dem Computer Arbeits-Blätter ganz alleine ausfüllen.

Viele Schüler können mit dem iPad ganz kleine und ganz große Sachen lernen.


Sie können selber üben und lernen.

In den Klassen gibt es außerdem Computer-Ecken mit einem oder zwei Computern.

Die iPads können sich die Lehrer für die Schüler ausleihen.


Die Schüler lernen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mit dem Computer zu arbeiten.

Sie können später mit einem Computer besser am gemeinsamen Leben teilnehmen.

Zum Beispiel am Arbeits-Platz und in der Freizeit.












Unterstützte Kommunikation

Viele Schüler können nicht sprechen oder sind sehr schwer zu verstehen.

Aber auch diese Schüler wollen mitreden und mitmachen.

Sonst fühlen sie sich allein und sind traurig.

Dafür ist der Bereich Unterstützte Kommunikation sehr wichtig.

Mit der Unterstützten Kommunikation lernen die Schüler anders sprechen.


Die Schüler sprechen mit Körper-Bewegungen.

Zum Beispiel mit den Händen.

Die Schüler sprechen mit Gesichts-Bewegungen.

Die Schüler sprechen mit Bildern und Fotos.

Die Schüler sprechen mit einfachen Sprach-Ausgabe-Geräten.

Zum Beispiel mit dem BIGmack.

Das ist eine große sprechende Taste.

Die Schüler sprechen mit schwierigen Sprach-Ausgabe-Geräten.


Diese Geräte heißen auch Sprech-Computer oder Talker.

Manchmal benutzen die Schüler auch ein iPad.

So können die Schüler über Wünsche, Gefühle und Erlebnisse sprechen.

So können die Schüler im Unterricht besser mitmachen.

Die Schüler müssen Unterstützte Kommunikation viel üben.

Im Unterricht, in der Therapie und in der Talker-Gruppe.












Sport

Bewegung ist für die Gesundheit der Schüler sehr wichtig und macht ihnen Spaß.

Darum gibt es täglich im Unterricht und in der Pause Bewegungs-Angebote.

In der Pause gibt es zum Beispiel folgende Angebote:


Ball-Sport auf dem Fuß-Ball-Platz

ein Kletter-Gerüst in der Schule

einen schönen Spiel-Platz auf dem Schul-Hof

eine Vogel-Nest-Schaukel

ein Luft-Sprung-Kissen

zwei große Rutschen


Jeder Schüler hat mindestens 2 Stunden Sport-Unterricht pro Woche.

Dafür gibt es eine schöne Sport-Halle mit vielen Sport-Geräten.

Die Schüler haben außerdem immer wieder Schwimm-Unterricht.

Und zwar im Therapie-Becken der Schule oder sogar im Hallen-Bad.

Sport für die kleinen Schüler

Die jüngeren Schüler haben zusammen mit ihrer Klasse Sport-Unterricht.

Für jedes Kind gibt es schöne Bewegungs-Angebote.

Die Schüler machen oft in Bewegungs-Landschaften Sport.

Sie bewegen sich dann zu einer kleinen Geschichte.

Sie spielen zum Beispiel Zirkus oder Urwald.

Oder sie machen den Roll-Brett-Führer-Schein.

Ab der Klasse 3 machen die Schüler kleine Spiele mit einfachen Regeln.

Zum Beispiel erste einfache Ball-Spiele.

Sport für die großen Schüler

Die älteren Schüler lernen schwierige Spiele und Sport-Arten kennen.

Die Schüler wählen nach Können und Interesse einen Sport-Kurs.


Zum Beispiel:

Roll-Stuhl-Basketball

Tanzen

Kegel-Spiele

Riesen-Ball für Roll-Stuhl-Fahrer


In diesen Sport-Kursen wird oft für die Landes-Sport-Feste geübt.

Bei Landes-Sport-Festen treffen sich unsere Schüler mit anderen Schülern.

Die Schüler machen Wett-Kämpfe und wollen zum Beispiel wissen:


Welche Schul-Mannschaft ist am besten im Roll-Stuhl-Basket-Ball?

Welcher Schüler kann am schnellsten laufen?


Die Mannschaften der Schule am Marsbruch sind bei Wett-Kämpfen oft sehr gut.

Zum Beispiel im Roll-Stuhl-Basket-Ball oder im Schwimmen.

Sport für alle

Manche Schüler brauchen ganz viel Hilfe. Den ganzen Tag.

Die Schüler haben jeden Montag Sport.

Dann bauen die Erwachsenen in der Sport-Halle tolle Angebote auf.

Zum Beispiel Schaukeln und das große Trampolin.

Und Igel-Bälle, Tast-Säckchen und Klingel-Bälle zum Fühlen und Spielen.

Die Schüler haben Freude an neuen Bewegungen.

Sie mögen Veränderungen mit Hilfe von Erwachsenen.

Sportfest

Einmal im Jahr planen die Sport-Lehrer ein großes Sport-Fest.

Die Schüler können sich morgens an 28 Stationen bewegen.

Zum Beispiel Roll-Brett fahren, Kegeln oder Klettern an der Sprossen-Wand.

Schüler von anderen Schulen helfen an den einzelnen Stationen mit.

Nachmittags treffen sich alle Schüler und Erwachsenen in der Sport-Halle.

Die Sport-Gruppen führen etwas vor und dann ist noch Disko.

Jeder Schüler bekommt in der Woche danach eine Urkunde.

Schwimmen

Schwimmen fördert die Gesundheit der Schüler.

Die Schüler können neue Bewegungen kennen lernen.

Deshalb haben die Schüler große Freude am Wasser und am Schwimmen.


Der Schwimm-Unterricht erfordert eine gute Planung.


Zum Beispiel:

Die Sport-Lehrer müssen den Transport zum Schwimm-Bad planen.

Es müssen genügend Erwachsene beim Umziehen der Schüler helfen.

Mehrere Erwachsene müssen mit ins Wasser und die Schüler unterstützen.

Die Schwimm-Lehrer müssen die Rettungs-Fähigkeit haben.

Das heißt: Die Lehrer müssen in einem Kurs das Retten aus dem Wasser lernen.

Die Schüler brauchen eine Schwimm-Erlaubnis vom Arzt.


Die jüngeren Schüler nutzen das Schwimm-Becken auf der anderen Straßen-Seite im Krankenhaus.


Schüler ab der Klasse 4 gehen abwechselnd für ein halbes Jahr schwimmen.

Diese Schüler können sich nahezu ohne Hilfe im brusttiefen Wasser bewegen.


Manche Schüler brauchen ganz viel Hilfe. Den ganzen Tag.

Die Schüler gehen ins Therapie-Schwimm-Becken der Schule.

Ein Erwachsener nimmt sich dann ganz viel Zeit für nur einen Schüler.

Die Schüler genießen die Ruhe im warmen Wasser.












Reiten

Jede Woche gehen 10 bis 12 Schüler reiten.

Die Schüler sind in der Mittel-Stufe in den Klassen 5 und 6.


Unsere Reit-Lehrer kennen sich gut mit Pferden aus.

Die Reit-Lehrer haben beim Reit-Unterricht weitere tolle Helfer.

Die Helfer sind Schüler einer anderen Schule.


Die Schüler von der Schule am Marsbruch lernen beim Reit-Unterricht viel:


Die Schüler lernen die Pferde gut kennen und können sie pflegen.

Die Schüler lernen auf dem Pferde-Rücken neue Bewegungen.

Die Schüler lernen ihren Körper neu kennen.

Die Schüler werden mutiger.

Die Schüler haben beim Reiten Spaß und fühlen sich gut.












Musik

An der Schule am Marsbruch gibt es viele Angebote im Bereich Musik.

Denn die Schüler mögen Musik besonders gern.

Sie hören gerne Musik und bewegen sich zur Musik.

Viele Schüler singen begeistert und spielen einfache Instrumente.


Einmal in der Woche treffen sich unsere Schüler im Schul-Chor.

Die Schüler kommen aus allen Stufen.

Der Schul-Chor tritt mit vielen tollen Liedern bei Schul-Feiern auf.

Die Schüler singen gerne Rock, Pop und Weihnachts-Lieder.


Einmal in der Woche gibt es außerdem eine Musik-Gruppe.

Die Schüler haben viel Spaß beim Tanzen und Bewegen zu Liedern.

Sie spielen einfache Instrumente und nehmen gerne kleine Geschichten auf.

Zum Beispiel mit Rasseln, Tambourin, Trommeln und Schellen-Kränzen.

Die Schüler treten bei Schul-Feiern gemeinsam mit dem Schul-Chor auf.












Zusammen-Arbeit

Die Schule am Marsbruch hat gute Kontakte und Freundschaften.

Zum Beispiel zu anderen Schulen.

Die Schüler helfen beim Reit-Unterricht toll mit.

Die Schüler helfen beim Sport-Fest mit.

Einige Schüler machen an unserer Schule auch ein Praktikum.


Das heißt:

Sie helfen für mehrere Tage in einer Klasse mit.

Sie erleben die Schule am Marsbruch als Lebens-Ort.

Sie schließen gute Kontakte zu den Schülern mit Behinderung.


Ganz oft machen auch Erwachsene ein Praktikum.

Die Erwachsenen kommen aus der Universität Dortmund.

Eine Universität ist eine ganz große Schule für Erwachsene.

Viele der Erwachsenen möchten Lehrer werden.

Die Erwachsenen bringen tolle Spiele mit.

Wir spielen und lernen dann mit iPads.

Wir lernen von den Erwachsenen auch viel über Unterstützte Kommunikation.












Förder-Verein

An der Schule am Marsbruch gibt es seit vielen Jahren einen Förder-Verein. Der Verein heißt:

Freunde und Förderer der Schule am Marsbruch Dortmund e. V.


Der Verein tritt in der Öffentlichkeit auf.

Er erzählt den Menschen über die Schule am Marsbruch und über die Schüler.

Zum Beispiel beim Apfel-Markt in Dortmund Aplerbeck.

Der Förder-Verein sammelt hierbei Spenden und wirbt neue Mitglieder.

Der Verein hilft mit dem gespendetem Geld den Schülern und der Schule.

Wir können so viele neue, tolle Dinge kaufen.

Der Verein bezahlt zu einem gewissen Anteil die Klassen-Fahrten.

So kann wirklich jeder Schüler bei Klassen-Fahrten dabei sein.












Kontakt

Wir freuen uns über Nachrichten von Ihnen.

Unsere nette Sekretärin Frau Stannek-Dören hilft immer weiter.

Die Schul-Leiterin Frau Miketta und der Schul-Leiter Herr Cherubin-Teinert sind auch gerne da.


Hier gibt es ein Formular zum Ausfüllen.