Alles hat ein Ende, fragt sich nur wann…

  • Liebe Eltern,


    alle haben gehofft, dass die Situation sich mehr und mehr entspannt. Leider ist das Gegenteil der Fall. Es hakt an allen möglichen Stellen und wieder einmal kann die Schule nicht wie geplant öffnen.


    Das neu geschaffene Adjektiv „mütend“ trifft es ziemlich gut! Wir sind müde und wütend und sehnen uns nach einem Licht am Ende des Tunnels. Wir haben trotzdem einmal die positiven Dinge der letzten Monate zusammengetragen und doch einiges gefunden:


    Die wenigsten Eltern hätten jemals geglaubt, dass ihre Kinder mit Begeisterung an Videokonferenzen mit ihrer Klasse teilnehmen. Sei es einfach durch die bekannten Stimmen oder auch durch den Hauch von Klassen-Feeling, viele Schülerinnen und Schüler haben sich sehr auf die digitalen Treffen gefreut. Es gab sogar digitale Karnevalspartys mit verkleideten Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern und fetziger Partymusik. Ob die Kamelle in den Wohnzimmern angekommen ist, weiß man allerdings nicht.

    Wir wurden durch einen schon fast professionellen rasenden Reporter köstlich unterhalten und konnten alle eine Menge lernen. Aber auch ganz viele andere Tipps an den Pinnwänden von marsbruch.net und von den Lehrerinnen und Lehrern bereit gestellte Materialien konnten die Zeit zu Hause zumindest etwas überbrücken.


    Mit großer Erleichterung durfte die Therapie ab Januar endlich wieder für alle Kinder stattfinden. Wir wissen aber, dass es leider nicht allen Eltern möglich ist, die Kinder selbst dafür zur Schule zu bringen.

    Eine logistische Meisterleistung der Therapeutinnen und Therapeuten die Räume und Termine so zu planen, dass Kontakte so minimal wie möglich gehalten werden. Und dann wurde sogar noch Jerusalema getanzt!


    Es gab viele aufmunternde Telefonate mit den Lehrerinnen und Lehrern und manchmal sogar kleine Aufmerksamkeiten für gestresste Eltern.


    Die Schulleitung hat uns weiterhin unglaublich zeitnah und schneller als mancher Nachrichtensender über alle Neuigkeiten informiert, um dann für alle eine möglichst gute Lösung und Umsetzung zu finden.


    Aber auch wir Eltern sollten uns fest auf die Schultern klopfen für das, was wir nun schon so lange zusätzlich zu unserem eh erschwerten Alltag leisten. Und natürlich auch unsere Kinder loben, die ebenfalls eine lange und schwere Zeit erleben.


    Wir möchten auf diesem Weg der gesamten Schulgemeinschaft für ihren großartigen Einsatz danken! Alle versuchen stets das Beste aus den Beschlüssen zu machen und setzen sich permanent einem hohen Risiko aus. Die Herausforderung und Verantwortung andere Wege zu gehen, haben alle angenommen. Das wissen wir sehr zu schätzen! Dazu zählt natürlich auch das Pflegeteam, das unseren Kindern sehr nahe kommt, wie auch die Busteams.

    Und unsere diesjährigen FSJ-ler und FSJ-lerinnen haben sich ihr Jahr wohl auch ganz anders vorgestellt und verdienen auch ein besonderes Lob unter diesen Umständen zu arbeiten.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt - also geben wir nicht auf zu hoffen, dass wir unser altes Leben irgendwann zurückbekommen!


    Beate Ziehe und Andrea Dohrmann


    P.S.: Die für den 19.04.2021 geplante Schulpflegschaftsversammlung fällt natürlich aus. Bei Problemen, Fragen oder Anregungen sind wir gerne per Mail unter beate.ziehe@marsbruch.de und andrea.dohrmann@marsbruch.de zu erreichen.

  • simon.koch

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