Sportcamp in Hachen 2018

    • Sportcamp in Hachen 2018

      Jörg Schubert schrieb:

      In der Zeit vom 15.-19.01.2018 fand auch dieses Jahr in der Sportschule Hachen ein Sportcamp statt. Neben den Förderschulen aus Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Hemer, Olpe, Olsberg, Volmarstein und Werl, nahm 2018 auch erstmalig eine Schülergruppe aus Köln an dem Sportcamp teil.

      Jede Schule war mit 9 Schülerinnen und Schüler und 3 Begleitpersonen vertreten, sodass insgesamt 108 Personen an dem Camp teilnahmen - ein deutschlandweit in dieser Form einzigartiges Projekt, das durch die Planung und Vorbereitung der teilnehmenden Schulen 2002 das erste Mal realisiert wurde.
      Die Schule am Marsbruch schickte Leon N., Leon S., Miguel, Tim S., Jason, Josie, Vanessa, Marillia und Maria in Begleitung von Frau Kirilof, Herrn Breach und Herrn Schubert ins Rennen.
      Ziel der Veranstaltung war es, u.a. für Rollstuhlfahrer geeignete Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren, gemeinsam mit anderen Sport zu treiben und dabei neue Kontakte zu knüpfen. Durch die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer und Vertretern aus dem Fachverband Rollstuhlsport wurden in der Woche viele unterschiedliche Sportarten angeboten, wie z.B. Rollstuhlbasketball, Badminton, Wheelsoccer, Hip Hop, Schwimmen, Abenteuersport, Takeshi, Judo, Selbstverteidigung, Klettern, Rollstuhl-Hockey, Tschoukball, Zirkus, Trampolin, Rolliparcour, Tischtennis und Polybat.
      Die Schülerinnen und Schüler nahmen täglich an 3- 4 Angeboten a 90 min teil. Sehr beeindruckend für uns alle war auch die zweitägige Mitarbeit von David Lebuser und seiner Partnerin Lisa. David, 2. bei dem Wheelchair Skate-Weltmeisterschaften, zeigte tolle Videosequenzen von seinen Rollstuhlkünsten, aber auch von seinen alltäglichen Hürden und deren Überwindung. Er stand den Schülerinnen Rede und Antwort, verbrachte mit ihnen den Tag und bat selbst einen unglaublichen Skaterkurs an.
      Auch die 2 sehr tanzintensiven Discoabende führten dazu, dass die Schüler untereinander Freundschaften schlossen, und abschließend kaum noch zu erkennen war, wer zu welcher Schule gehörte.
      Auch für uns Lehrer war dies mal wieder eine ganz besondere und einzigartige Woche. Es war schön zu sehen, wie sehr die Schülerinnen und Schüler über sich herauswuchsen und sowohl die sportlichen als auch die alltäglichen Herausforderungen annahmen.
      Wir freuen uns schon auf die Fahrt 2020 und viele weitere Landessportfeste, bei denen es ein Wiedersehen zwischen den Schülerinnen und Schülern und uns geben wird.

      Mit sportlichen Grüßen
      Für das Lehrerteam
      Jörg Schubert

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